Erfahrungsberichte unserer Schüler
Zwischenbericht von Lisa M. aus Irland - 2012
Hallo, hier kommt mein monthly report:
Es ist absolut super hier, Irland ist wunderschön und meine Gastfamilie ist total lieb. Seit dem ersten Tag konnte ich mich wie zuhause fühlen. Auch mit der Schule ist alles prima, es fällt mir sehr leicht, die Lehrer sind nett, und meine Aufsätze sind total gut, zuhause immer mit Fehlern gespickt und, kaum bin ich in Irland, fast fehlerlos!!
Ich habe auch schon irische Freunde gefunden, mit denen ich im Kino war und bei einem Mädchen habe ich schon übernachtet. Ich kenne viele Austauschschüler, mit denen ich auch gut zurechtkomme, denn Monaghan ist eine Austauschschülermetropole. Die meisten gehen aber ins Beechhill College, ich aber in St. Louis (eine Mädchenschule). Da gibt es zwar auch Austauschschülerinnen, aber wesentlich weniger, sodass es möglich ist, irische Freunde zu bekommen. Soweit ich weiß, haben die Austauschschüler in Beechhill keine irischen Freunde. Ein bisschen Glück der Iren gehört auch dazu!
In meiner Schule wird Deutsch unterrichtet, ich war schon einmal in einer Deutschstunde, das war sehr lustig und interessant. Ich bin so, so froh hier zu sein und einen Austausch zu machen, es gibt keinen besseren Weg, eine Fremdsprache zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und richtig international zu werden! In den irischen Semesterferien habe ich an einem Trip nach Dublin teilgenommen, es war toll, die Museen waren unglaublich interessant für mich, aber ich glaube, ich war die einzige, die so dachte; und es ist einfach faszinierend, welche Menschen man dort trifft! Ich habe jetzt Freunde in der Slowakei, in Belgien, in Italien, in Brasilien und in Grönland. Der Dublintrip war wirklich toll. Ich habe auch zwei Jungen wiedergetroffen, die ich am Vorbereitungsseminar kennengelernt habe.
Oh ja, ich habe eine italienische Gastschwester, wir verstehen uns wunderbar, sind wie Schwestern, ich bin froh, dass ich sie habe und umgekehrt.
Zusammenfassend, ich genieße es wirklich hier zu sein!
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Clara L. Cork, Irland 2011
Ich bin am 2.Jänner 2011 nach Irland geflogen- genauer gesagt in den Süden von Irland, nach Cork.
In den ersten Tagen hab ich mir die Umgebung angeschaut und hab mich mit allem ein bisschen vertraut gemacht. In dem kleinen Ort in dem ich zuerst gewohnt hab gab es einen Supermarkt, eine Post, eine Apotheke und ein kleines Pup. Nach einer Woche Ferien hat dann die Schule begonnen. Es war extrem ungewohnt die viel zu große Schuluniform anziehen zu müssen. Ich hab mich sehr unsicher gefühlt und kam mir total komisch vor. Als ich dann die Schule betrat wurde ich zu einer Klasse geführt und als das Mädchen aus Österreich vorgestellt. Alle hatten die selbe Schuluniform an und ich kam mir gleich ein bisschen weniger komisch vor. Sie waren alle recht nett und zeigten und erklärten mir alles. Es gab ein paar Sachen die für mich so ungewöhnlich waren und die ich bis zuletzt unangenehm fand. Das Erste war, dass dort jeder Schüler einen Ausweis bekommt und wenn er die Schule betritt muss er diese Karte durch eine Maschine ziehen und wird somit registriert. Noch etwas war, dass dort die Schule um 9 Uhr beginnt und eine Unterrichtseinheit dauert 38 Minuten- ich hatte also 3 mal 38 Minuten Unterricht, 15 Minuten Pause, wieder 3 mal 38 Minuten, eine lunch Pause von 38 Minuten und dann noch mal 3 mal 38 Minuten. Es war am Anfang sehr verwirrend und ungewohnt.
Das Schulsystem ist ungefähr so wie in Österreich. Kindergarten, Volksschule und dann Gymnasium. Die Volksschule dauert aber sechs Jahre und man kommt mit vier in die Schule. Dann mit 10 Jahren kommt man ins Gymnasium. Ich kam dort dann ins Transition Year- das entspricht unserer 6. Klasse und ist ein Jahr mit einem Schwerpunkt auf Kommunikation und Soziales Miteinander. Wir haben also sehr viel gemacht. Theater spielen, klettern gehen, surfen gehen, ect.
Das hat mir sehr geholfen weil ich so noch mehr mit den Leuten aus meiner Klasse gemacht hab.
Leider musste ich nach einem Monat meine Gastfamilie wechseln. Es hat nicht so gut funktioniert und ich war teilweise am Ende und hatte furchtbares Heimweh. Es ist mir sehr schwer gefallen doch als ich dann in der neuen Gastfamilie war ging es besser. Es hat alles gepasst und ich konnte dann meine Zeit wirklich genießen. Natürlich war Schule nicht alles- ich hab mir dann ein paar Freizeitaktivitäten gesucht. Zum Beispiel bin ich zu den Pfadfindern gegangen und hab dort sehr nette Menschen kennen gelernt. Wir waren eine Gruppe von ein paar Mädchen und jeden Freitag haben wir uns getroffen und haben unter anderem Theater gespielt und Cupcakes gegessen ;D.
Eine andere Sache die ich mit großer Freude gemacht hab war Irish Dancing. Ich war Mitglied in einer kleinen Gruppe von Damen die mir Tanzen beigebracht haben. Es war sehr nett und auch durch die Tanzstunden bin ich Irland immer näher gekommen.
An den Wochenenden sind wir oft in die Stadt Cork gefahren. Es gab viele nette Geschäft, Cafes, ein Kino und super Möglichkeiten zum Shoppen.
Mit der Sprache hab ich mich am Anfang ein wenig schwer getan. Natürlich konnte ich Englisch aber der Dialekt den sie hatten den konnte ich nicht gleich einwandfrei verstehen. Aber nach einem guten Monat war auch das überwunden und ich habe sogar in Englisch geträumt. Bis heute denke ich mehr in Englisch als in Deutsch und immer wenn ich mit meinen Freunden rede verwende ich hauptsächlich englische Ausdrücke.
Meine Gastfamilie war sehr lieb zu mir. Ich hatte 2 Gastbrüder, der eine war 10 Jahre alt und der andere 2. Das hat mir besonders viel Freude gemacht denn ich hab sehr viel mit dem Kleinen gemacht und bin auch so umso mehr in die Familie hinein gekommen. Meine Gastmutter hat sich sehr liebenwürdig um mich gekümmert- jeden Tag hat sie mir eine Jause gerichtet und am Abend hat sie für uns alle gekocht. Es hat sehr unterschiedliches gegeben. Von dem traditionellen Irish Breakfast angefangen über Curry, Pasta und Fisch. Auch so war das Zusammenleben mit meiner Gastfamilie sehr schön. Manchmal an den freien Tagen haben sich mit genommen zu Ausflügen und dann im Mai waren wir oft gemeinsam am Strand. Es war schön aber oft hab ich mich sehr allein gefühlt. Alle waren nett, hilfsbereit und liebenswürdig zu mir aber trotzdem war da immer das Gefühl dass man nicht wirklich dazu gehört. Ich hab mich oft fremd gefühlt und hatte auch fast bis zuletzt Heimweh. Was aber nicht heißt, dass ich die Zeit in Irland sehr genossen hab. Es war etwas total Anderes und Neues für mich. Es war vielleicht nicht immer leicht aber es hat mich persönlich nur positiv beeinflusst und stärker gemacht.
Was man wissen sollte:
Also was für mich war zuerst ungewohnt dass sie auf der anderen Straßenseite fahren. Ich hab ein, zwei Mal sogar meinen Bus verpasst und bin im Auto falsch eingestiegen. Ist vielleicht nicht so schlimm aber gut zu wissen.
Sie trinken ihren Tee immer mit Milch! Ich hab ihn oft ohne getrunken- da haben sie mich alle komisch angeschaut und konnten nicht verstehen wie ich das „pur“ trinken könne.
Was für mich immer komisch war, war die Tatsache, dass man immer bei Freunden oder Bekannten gefragt wird ob man etwas trinken möchte. Man sollte immer zuerst höflich ablehnen und wenn sie ein 2. Mal fragen dann erst ja sagen. Keine Ahnung warum! ; D
Im Großen und Ganzen sind die Iren nicht so viel anders als wir Österreicher. Sie sind sehr herzliche und hilfsbereite Menschen. Sie sind da wenn man sie braucht und lachen gern. Man kann immer Spaß mit ihnen haben und gleichzeitig sind sie aber immer für einen gemütlichen Plausch bei einer Tasse Tee zu haben. Es zahlt sich aus hin zu fahren und einfach das irische Leben zu genießen!
Andrea W. - Cork - 08/09
Meine Eltern hatten mich nur belächelt, als ich eines Tages mit der Idee ankam, einen Auslandsaufenthalt in Irland zu machen. Denen würde ich es schon noch zeigen, dachte ich. Bald darauf: AAAAAAHHH! - Herzklopfen - ein heftiger Adrenalinschub: meine Reaktion auf die erste Mail meiner Gastfamilie im Juli 2008 aus Cork in Irland wo ich die nächsten fünf Monate verbringen sollte. Endlich! Mein Traum würde Wirklichkeit werden!
Das Into PDS Seminar zuvor hatte mich zwar sehr gut auf die Menschen, die Kultur, die Schule vorbereitet, aber in Irland muss man immer auf eine Überraschung gefasst sein, wie ich noch herausfinden würde. Meine Gastfamilie samt Großeltern und Freunden schlossen mich gleich ins Herz, sogar der Hund Buddy gewöhnte sich rasch an mich. Meine Gasteltern, Gerry und Miriam, haben zwar nicht so viele Ausflüge mit mir und meiner Gastschwester gemacht, dennoch habe ich mein Traumland Irland näher kennengelernt, weil wir Gastschüler meistens zusammen Ausflüge geplant haben. In den endlosen Stunden, welche wir mit den langsamen irischen Bussen durchs Grün gebrummt sind hatte wir eine Menge Spaß und vor allem Zeit(:
Apropos Zeit…das ist so eine Größe, die die Iren endlos zu haben scheinen …ich also totaler Pünktlichkeitsfreak musste mich erst an die Unpünktlichkeit der Iren gewöhnen, an ihre Lässigkeit, an die Langsamkeit und an die herzliche Gastfreundschaft. Die katholische Mädchenschule in Corkcity war ok, in erster Linien ziemlich alt, das Hauptfach Religion war nicht so mein Ding, aber die Lehrerinnen waren sehr zuvorkommend den Gastschülern gegenüber. Das Tragen der dunkelgrünen, sackähnlichen Schuluniform war einfach ein Erlebnis, das kann man nicht anders nennen.
Die ersten zwei Monate in Irland hatte ich etwas Heimweh, das ich aber durch viele Aktivitäten wie z.b. einen Theaterworkshop, Hillwalking, Ceili, Ausflüge etc. gut überstanden habe. Das beste Gegenmittel in jedem Fall: „Keep yourself busy!“ In Éire habe ich meine Schwäche für den charakteristischen Tee mit Milch und Zucker entdeckt, der leider nur mit irischem Wasser wirklich gut schmeckt – auch Scones, Cookies und Cadbury Chocolate kann ich nur wärmstens empfehlen…wobei es bei den Mengen, die ich genossen habe wirklich kein Wunder ist, dass ich rund 10 kg zugenommen habe(:
Meine Zeit in Irland hatte Höhen und Tiefen, aber ich möchte die Zeit niemals missen. Ich habe eine zweite Familie gewonnen, mich selbst besser kennengelernt und natürlich Englisch gelernt. Außerdem habe ich habe viele enge Freunde gewonnen, Erfahrungen gesammelt und meinen Horizont erweitert - es hat sich also in jedem Fall ausgezahlt. Irland hat mir gezeigt dass man überall ein zu Hause finden kann, wenn man nur offen auf andere zugeht; denn „Home is where the heart is“ wie die Iren so schön sagen.
Tanja S. - Galway - 10/11
Endlich wart es soweit. Mein ersehnter Augenblick war gekommen. Ich saß im Flugzeug auf den Weg nach Galway, einer Stadt an der Westküste Irlands.
Wie ich auf so ein Auslandssemester überhaupt kam, werde ich jetzt kurz erzählen:
Nachdem ich nicht in eines der United World Colleges aufgenommen wurde, beschloss ich mit Into ein Auslandssemester zu machen. Dafür erschien mir diese Organisation am besten geeignet, weil sie recht klein ist und sehr auf das Wohlergehen der Teilnehmer bedacht ist.
Das Vorbereitungsseminar war ein sehr abwechslungsreich gestaltetes Treffen, welches uns Austauschschüler ausgezeichnet auf unser Auslandssemester/Jahr vorbereitet hat.
Bald bekam ich die ersten Daten meiner Gastfamilie auf die ich mich riesig freute und nahm sofort mit ihnen telefonisch Kontakt auf. Als ich sie dann endlich persönlich kennenlernen durfte, schloss ich meine Gastmutter Treacy, meine Gastschwester Jessica und deren Hund Cozzy sofort ins Herz.
Sie waren beide unheimlich nett zu mir und ich genoss die Zeit sehr, die ich mit ihnen verbrachte.
Leider verrann die Zeit viel zu schnell.
Ich habe von diesem Semester auf jeden Fall extrem profitiert. Ich bin weltoffener und selbstständiger geworden und habe viele neue Menschen und Kulturen kennen gelernt.
Aus diesen Gründen kann ich ein Auslandssemester/jahr nur weiter empfehlen!!
Live your life useful guys!


















